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Im Grunde meiner Zeit stehe ich nur.

Mir ist aufgefallen, wie viel Zeit ich damit verbringe, zu stehen. Ich meine, das fängt morgens schon an: Man STEHT auf. Dann geht man in die Küche, um zu frühstücken, wobei das bei Teenagern ja auch immer seltener wird.

Als ich noch in der Grundschule war, war das morgendliche Essen ein beliebtes Thema, nach dem Motto: Was isst du und was verbieten deine Eltern dir, morgens zu essen? Und was nimmst du mit in die Schule?

Ist euch vielleicht mal in den Sinn gekommen, das ihr nur halb so viel Essen mit in die Schule nehmen müsstet, würdet ihr frühstücken?

Ach, bitte kommt mit jetzt nicht mit dem Argument, euch würde morgens schlecht werden, wenn ihr etwas esst! Das ist reine Gewöhnungssache, ich spreche aus Erfahrung.

Aber davon mal abgesehen geht es nicht um Essen. Es geht darum, wie viel Zeit ich mit dem Stehen verbringe. Morgens stehe ich zehn Minuten und warte auf meinen Bus. Ja, ich könnte später losgehen und mich zu hause auf einen Stuhl setzten, doch würde das was bringen? Nicht mir. Ich bin jeden Morgen zu nervös; nicht so nervös, wie vor eine Klausur; aber doch nervös genug, nicht noch herum sitzen zu können. Vielleicht will ich auch einfach nur meinen Tag anfangen.

Wobei, mein Tag ist schon ein Weilchen alt, ehe ich im Bus bin und zur Schule fahre. Ich stehe immerhin um 5.00 Uhr auf, so früh, Tendenz steigend. Oder sinkend. Keine Ahnung, jedenfalls immer früher. Heute sogar schon um 4.50 Uhr. Also eigentlich um 4.45 Uhr, weil mein Wecker fünf Minuten vor geht, aber auch das ist egal.

Ich stehe eben früher auf, als ich müsste und als es der Ottonormalverbraucher tut. Nach der Meinung meiner Psychologielehrerin bin ich sowieso keiner Ottonormalverbraucher mehr, da ich weiß was Axiome sind und wozu man die so braucht(ich werde das jetzt nicht erläutern; wer weitere Infos will, soll Axiome bitte googlen).

Na, jedenfalls (Gott, es fällt mir schwer beim Thema zu bleiben) stehe ich früh auf und habe daher zwei Stunden in der Frühe, in denen ich alles Mögliche machen kann. Lesen, lernen, schreiben etc. Und: Nein, ich brauche keine zwei Stunden um mich „fertig“ zu machen. Wozu auch? Nennt mich altmodisch, aber ich schminke mich nicht.


Wenn mich jemand darauf anspricht, sage ich zwar immer, ich würde einfach keine Schminke vertragen, aber das ist gelogen. Ich mag Schminke einfach nicht. Ich komme mir damit immer so zugekleistert vor. Ich mochte schon früher Fasching und Halloween deswegen nicht.

Abgesehen davon, finde ich Schminke auch nicht sonderlich hygienisch und nach 90 Minuten Sport ist es auch nur hinderlich: Alles ekelhaft verwischt und verklebt und zeitraubend, da man es abwaschen und dann neu auflegen muss. Schon mal versucht, ohne Mascara herumzulaufen?

Okay, das ist wieder nicht das, was ich hier eigentlich erklären will: Ich stehe viel. Ich bereite mein Frühstück im stehen zu, ich stehe morgens zehn Minuten an der Bushaltestelle, ich stehe im Bus. Ich setzte mich ungern hin, weil ich Bus fahren wirklich mag - es wirkt sehr entspannend - und einfach sitzen bleiben würde, wenn ich eigentlich aussteigen müsste.

Dann gehe ich zur Schule, 100 Meter vielleicht noch, und im Grunde steht man ja auch, wenn man läuft. In der Schule setzte ich mich aber auf einen Tisch und warte, bis der Unterricht beginnt. Manchmal unterhalte ich mich mit jemandem, wer gerade da ist, ansonsten lese ich oder lerne. Es stehen immer viele Tests an.

Dann kommt der Schulalttag, in dem man viel sitzt. Vielleicht ist das der Grund, warum ich in meiner Freizeit so viel herumstehe.

Wenn ich auf den Bus warte (nach der Schule, ja?) dann stehe ich wieder. Bei dem Wetter da draußen ne scheiß Idee, aber solange es nicht regnet stört's nicht zu sehr. Und im Bus stehe ich dann wieder; immer direkt vor der hinteren Bustür.

Ja, ja, haltet mich für paranoid, wenn ihr wollt, aber ich will nicht im Gang stehen bleiben. Ich fahre eigentlich nicht weit zur Schule, es sind nur drei Stationen zwischen meinem Ein- und Aussteigen, aber ich fahre an einem Bahnhof vorbei...

Ihr wisst sicher, wie viele Leute da einsteigen und normaler weise auch aussteigen, aber ich lebe nicht in „normalerweise“. Wenn ich an der Brücke einsteige, dann ist der Bus gut voll. An der ersten Haltestelle steigt eigentlich niemals jemand ein. Selten mal jemand aus, aber im Groben und Ganzen fährt der Bus unberührt an der alten Station vorbei.

Dann kommt aber der Bahnhof. Könnt ihr euch vorstellen, wie eng der Platz im Bus wird, im Winter, wenn alle 60 Menschen im Bus fette Winterjacken tragen und zwei junge Mütter mit einem riesengroßen Kinderwagen auch noch rein wollen? Ja, genau deswegen stehe ich an der Tür.

Ich fahre nach dem Bahnhof nur noch am Volkshaus vorbei und dann steige ich aus; wieso sollte ich also hinten in den Gang rücken?


Damit ich das Risiko eingehe, nicht raus zu kommen, weil der Busfahrer mich nicht sieht und gleich wieder losfährt? Vergesst es. Da stehe ich lieber ein wenig im Weg und lasse die anderen weiter durch laufen. Wieso auch nicht? Sie alle steigen eine Bushaltestelle nach mir aus, die Meisten jedenfalls, und daher wird es leichter durch das Gewühle ans Freie zu kommen.

Und, ich meine ja nur, ich will nicht „Hey!“ oder „Stopp!“ durch den Bus schreien müssen, damit der Busfahrer mich raus lässt, vor allem nicht, weil er keine 50 Meter weiter abbiegen muss. Ist schon dämlich, wenn so ein großer Bus mitten in einer Kreuzung stehen bleibt, weil ich noch raus muss, und damit einen Laster und, weiß ich nicht, zehn Autos blockiert.

Es ist nun mal so, dass ich keine Zeit habe, eine Station weiter zufahren und den restlichen Weg zurück zulaufen. Ehrlich gesagt habe ich da auch keine Lust drauf, so egoistisch das vielleicht klingen mag. Also wieso nicht den kurzen Weg, wenn ich dafür nur ein bisschen böse schauen muss(die Leute rücken automatisch ein Stück weg, wenn man böse schaut, versucht's mal)?

Ja, jetzt wisst ihr genug über die Zeit, die ich am Tag stehe und wie ich so Bus fahre. Aber das mit dem Böse schauen klappt wirklich. Man hat gleich viel mehr Platz um sich herum.^^

MFG, Isa

25.2.11 17:36


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Wozu Physik nicht alles gut ist...

Wozu Physik nicht alles gut ist...

Kennt ihr das? Da sagen die Lehrer: Seite so und so im Lehrbuch, die und die Aufgabe. Und ihr als fleißiger Schüler, ihr denkt natürlich: Oh, hey, wow, eine Aufgabe! Hab endlich wieder was zu machen!

Und dann schlagt ihr das Physikbuch auf und dann stehen da Sachen wie:

'Von zwei äußerlich gleich aussehenden Stäben ist der eine Stab ein unmagnetischer Eisenstab und der andere ein Permanentmagnet. Erläutere, wie man ohne spezielle Hilfsmittel feststellen kann, welcher der beiden der Eisenstab ist!'

Und ihr dann nur so: What the fuck...?!

Und ihr denkt euch natürlich, was für ein Mist, wieso sollte ich denn so was wissen? Werde ich ja eh niemals brauchen! (Und außerdem: Wie soll denn ein Eisenstab unmagnetisch sein, hm? Eisen, Nickel und Cobalt sind die einzigen Metalle, DIE Magnetisch sind, aber dieser eine Eisenstab in der Aufgabe ist es natürlich nicht, nein!)

Und ihr entscheidet: Ach, scheiß drauf, ich schreib vom Nachbarn ab.

Ihr kopiert die tolle Aussage, die auf dem Blatt des Tischnachbarn steht und seid völlig zufrieden mit euch.

Und dann ist die Stunde ja eh schon vorbei und kein einziger eurer Gedanken dreht sich noch um unmagnetische Eisenstäbe oder Permanentmagneten. Wieso auch? Diese beiden Wörter gehören schließlich nicht in das Vokabular eines 15 – 17 jährigen Teenagers. Da gehören Wörter, wie: 'Geil, Alta, krass, Elefantenscheiße oder was gugst du?!' rein, aber keine physikalischen Fachwörter.

Und so lebst du deines Weges, völlig bescheuert und naiv, wie ein kleines Toastbrot in der weiten, weiten Welt und die höchste Frage, die du dir jemals stellen wirst, ist diese:

Soll ich heute lieber Toastbrot mit Nutella oder lieber mit Erdbeermarmelade essen?

Aber, eines fiesen Tages wird sich Gott an dir rächen, weil du als kleiner blöder Teenager ja immer gesagt hast, es gäbe keinen Gott und bla, bla, bla. Und du hast ja gelogen und gesündigt und nun ja, jetzt bekommst du dafür die Rechnung.

Und glaube mir, es wird dich völlig unerwartet direkt in den Magen treffen.

Es ist ein sonniger Tag, du mit deinen Gedanken beschäftigt (Soll ich rechts oder links lang? Soll ich erst ein- oder erst ausatmen?) und natürlich nichts ahnend, läufst den Gehweg entlang. Natürlich nur um deinen Block rum, du willst ja wieder zurück finden und dich nicht verlaufen, als du plötzlich, aus heiterem Himmel, überfallen wirst.

Nein, nicht von einem Arschloch, der deine Handtasche will, denn deine Handtasche ist ja eh nur ein Fake und keine echte Gucci-Produktion, nein, du wirst von einem 15 – 17 jährigen Teenager überfallen, der glaubt, dass Erwachsene oder Ältere (du bist ja nun nicht mehr der/die Jüngste) doch alles wissen.

Und natürlich will der auch nicht deine Handtasche oder deine Brieftasche; der will dir nur eine kleine winzige physikalische Frage stellen.

Ob du Ahnung von Physik hättest.

Du, blöd wie Stroh, denkst: Ha, ha, ich bin schlau, ich kann dem ja sicher helfen!

Sagst also ja, mit Gedanken bei deiner Schulzeit, dich erinnernd, dass du in Physik immer alles richtig hattest (was natürlich nicht an dir lag, sondern an deinem Vater, der einen Physiklehrer bestochen hat, damit du bestehst, was du aber nicht weißt). Und dann kommt die Frage, bzw. die Aufgabe:

'Von zwei äußerlich gleich aussehenden Stäben ist der eine Stab ein unmagnetischer Eisenstab und der andere ein Permanentmagnet. Erläutere, wie man ohne spezielle Hilfsmittel feststellen kann, welcher der beiden der Eisenstab ist!'

Und du nur so: What the fuck...?!

Und stehst wie der letzte Trottel da, denn du hast ja keine Ahnung. Und dann kommen Leute wie dein Tischnachbar, ganz zufällig natürlich, plötzlich des Weges(du hast sie Jahre, ach was, JAHRZEHNTE nicht gesehen, hattest keine Ahnung, dass sie überhaupt noch leben, aber dann sind sie auf einmal da) und sagen so Dinge wie: Oho, DIE Aufgabe kenn ich noch! Klasse 10 war das! 27. 08. 2010, bei Fr. Wolf in der Doppelstunde Physik, das war ein Freitag, ja, ja, in der vierten und fünften Stunde!

Und du nur so: Äh...Käsekuchen?!

Dein Blick gleicht dem eines Autos und du fragst nicht mal mehr nach, was hier gerade für paradoxes Zeugt passiert und wartest ab, was jetzt genau geschieht.

Und? Was geschieht?

Dein Tischnachbar erklärt dem kleinen Teenager die Aufgabe, du daneben und verstehst natürlich nichts. Du erkennst die Aufgabe langsam wieder, aber wie die Lösung damals war und wie sie heute ist, kannst du nicht wissen. Du hast echt absolut keine Ahnung und klingts dich einfach aus. Abwarten, ist deine Devise.

Dann ist der Moment der Aufklärung vorbei und ehe du dichs versiehst, hörst du nur noch, wie der Teenager sich bedankt und feiernd abzieht und dein ehemaliger Tischnachbar sagt:

„Physikunterricht sei Dank! So wusste ich, wie ich einen unmagnetischen Eisenstab ohne spezielle Hilfsmittel von einem Permanentmagneten unterscheiden konnte! Gut, das ich damals aufgepasst habe!“

Und ehe du noch etwas tun kannst, ist dein Tischnachbar genauso plötzlich wieder verschwunden, wie er aufgetaucht ist.

Und du denkst dir nur so:

„Was ist in dieser Welt bloß schief gelaufen?!“ und gehst weiter deines Weges, lebst weiter dein dummes naives Leben und du fühlst dich gut dabei.

(Während dein Tischnachbar arme Leute auf der Straße belästigt und denen erzählt, wie sie den waagerechten oder senkrechten Wurf berechnen können... ← Ich meine, man kanns ja auch übertreiben!)

MFG, Isa

23.2.11 16:43


Nebenbei...

Warum wird eine der beteiligten Personen in einem Lemon immer als „süß schmeckend“ bezeichnet? Ganz einfach: Der Mensch besteht zu 70% aus Wasser und die Formel für Wasser ist H2O. Und HO Gruppen sind somit stark vorhanden; sie versüßen völlig natürlich alles Möglich, wie beispielsweise Clycol, das zur Herstellung von Frostschutzmitteln verwendet wird. Oder wie Glycerin, das man zur Herstellung von Sprengstoff (Nitroglycerin) braucht oder als Süßstoff für Süßwaren verwendet.

Also: Eine völlig logische und chemisch zu erklärende Beschreibung!

P.S.: Ein "Lemon" ist hier nicht als Frucht gemeint, sondern als expliziete Beschreibung von bestimmten Aktivitäten, die man so im Schlafzimmer ausübt. Und damit meine ich nicht schlafen. Und träumen. Gott, ihr wisst doch was ich meine!

MFG, Isa

23.2.11 16:39


Deutsch Klausur

Gestern schrieb ich meine Deutschklausur zu dem Thema "Textgebundenes Erörtern". Und ehrlich gesagt: Ich habe nie etwas Schlechteres geschrieben, als diese Erörterung.

Aber ist das verwunderlich? NEIN! Was üben wir im Unterricht? -> Textgebundenes Erötern mit EINEM Text.

Was übe ich zu hause? -> Textegebundenes Erörtern mit EINEM Text!

Und was kommt dran?

Textgebundenes Erörtern mit drei Texten. Wisst ihr, wie verwirrend das war?! Ich wusste nicht mal mehr, wie ich die Einleitung formulieren sollte! Denn wie soll ich den Autor oder/und den Titel eines Textes angeben, wenn ich plötzlich drei Texte habe?!

Und dann ging es daran die Thesen zu finden; ich habe jämmerliche ZWEI Thesen! Ich sag euch, diese ARbeit wird mich umhauen.

Insgesamt habe ich auch nur 426 Wörter geschrieben und 1. Liegt das im unteren Durchschnitt der Wörterzahl meiner Klasse und 2. Hatte ich in meiner letzten Klausur fast 800 Wörter! Für eine Person wie mich ist das inakzeptabel und demütigend.

Ich hoffe nur, das wird noch eine 3. Wenn nicht, stürze ich mich freiwillig in meine erste Midlife Crisis (und nein, es ist NICHT zu früh, sich mit fast 16 in eine zu stürzen!).

Ich war eigentlich immer gut in Deutsch; wenn ich es da nicht mehr bin, in welchem Hauptfach denn dann?

MFG, Isa

23.2.11 16:34


Kennst du Vampire?

"Kennst du Vampire?" – "Meinst du die liebestrunkenen Untoten? Ja, tausende!"

 

Kennt nicht jeder die Bissbücher? Wenn man sie nicht gelesen hat, dann hat man aber sicher den Film gesehen oder, wenn auch das nicht der Fall sein sollte, von ihnen gehört.

Aber mal ehrlich: Gibt es einen schlimmeren Schwachsinn? Gibt es mehr Kitsch und Klischee der Vampire des einundzwanzigsten Jahrhunderts in irgendeinem anderen Buch?

Nein, gibt es nicht. Es macht mich schlichtweg wütend und traurig, denn was lernten wir als wir noch jünger waren?

„Was wisst ihr denn so über Vampire?“ fragten unsere Lehrer.

Und wir gaben Antworten.                                  

„Sie trinken Blut!“

„Sie verbrennen, wenn sie in die Sonne gehen!“

„Sie töten ihre Opfer!“

„Sie schlafen in Särgen!“

„Sie sind grausam!“
Genau so lauteten unsere Ausrufe! Und was sagt die Jungend von heute?? (Ja, ich bin selbst noch jung, aber ich meine die Jugend NACH mir und JA, auch da gibt es bereits gravierende Unterschiede)

„Sie trinken Blut, aber nur ein bisschen und auch nur von denen, die sie lieben!“

„Sie können in die Sonne; und meistens retten sie dann ihre Liebsten und glitzern schön!“

„Sie trinken immer nur ein paar Tropfen!“

„Sie liegen in schönen Engelsbetten und/oder schlafen kaum bis gar nicht!“

„Sie sind toll, charmant und edelmütig! Jeder hätte gerne einen Vampir als Freund!“

Nur einmal vorne weg: Ich Kritisiere nicht den Schreibstil der Bücher, keineswegs und ich habe auch wirklich nichts gegen die Handlung, bloß so viel: Seid die Bissbücher verfilmt wurden, geht doch mal in einen Buchladen zu den Fantasybüchern und zählt nach, wie viele Bücher NICHT mit Vampiren zu tun haben. Das geht schneller, denn es werden die Minderheit sein.

Aber gut, Vampir = Ausgedacht = Fantasy!

Okay. Geht nun aber weiter zu der Horro-Abteilung und zählt dort nach!

Genauso viele Vampir Bücher. Aber im Vordergrund der Handlung, was finden wir denn dort? Was steht auf der Rückseite des Buches?

„Kelly ist ein normales 16 jähriges Mädchen, bis sie eines Morgens über die Straße geht und von einem Bus angefahren wird! Oder eher gesagt fast, denn der coole Kalle rettet sie(natürlich!). Was hat Kalle für ein Geheimnis und warum glitzert er im Sonnenlicht?“

Tja. Wenn ihr ein Buch sucht, in dem es um die alte und originale Vampirgeschichte geht, dann sucht ihr in solchen Läden vergeblich.

Ich weiß nicht mehr, wann ich das letzte Mal ein Buch gelesen habe, in dem es nicht um eine überdramatisiere Liebesgeschichte von Mensch und Vampir geht!

Ich habe den Film „Mitternachtszirkus“ gesehen, in dem es ja auch um Vampire geht und es gibt etliche Parallelen zu den Bissbüchern, doch die vorhandene Liebesgeschichte steht nicht im zentralen Vordergrund.

Man könnte meinen, „Mitternachtszirkus“ ist eine Mischung aus Biss und Harry Potter. Nicht, dass ich jetzt was gegen Harry Potter habe, auch wenn es nicht mein Ding ist.

Aber um es noch genauer auf den Punkt zu bringen: Seid die Bissbücher erschienen sind und so einen Erfolg haben, will jeder Schriftsteller, der auch gerne im Rampenlicht steht, sich mit einem Vampirbuch verewigen, in dem es auch nur um liebeskranke Vampire geht! Wo ist der Horror, Leute? Das Blutrünstige, das Sadistische?

Fort, gelöscht, wie der wunderbare Grauen des Graf Dracula. Aber welche Eltern würden heutzutage noch zu lassen, dass ihre lieben Kinderchen sich solch schwarze Tragödie durchlesen oder gar anschauen?

Jedenfalls ist meine Meinung zu diesem Thema klar: Wenn es so weiter geht mit unseren Vampiren und Vampirmythen, dann wissen die nächsten Generationen nicht mal mehr, dass die Wesen der Nacht ursprüngliche Horrorgestalten des Mittelalters waren.

MFG, Isa

23.2.11 16:17





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